Aktuelle Bewertungen von Mitarbeiter:innen auf einen Blick.
Basierend auf seit Januar 2024. Alle Informationen dazu findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 4.2.2025
Die Bewertungen für FORVIA HELLA zeigen ein gemischtes Bild. Die Arbeitsatmosphäre wird als neutral bewertet, wobei negative Aspekte wie hierarchische Dynamiken und Druck am Arbeitsplatz hervorgehoben werden. Mitarbeiter:innen berichten von mangelnder Wertschätzung und Unsicherheit durch Stellenabbau. Der Kollegenzusammenhalt wird hingegen positiv bewertet, mit gutem Teamgeist und Unterstützung untereinander, obwohl es auch Berichte über mangelnde Abteilungszusammenarbeit gibt. Die Kommunikation im Unternehmen wird überwiegend negativ gesehen, mit Kritik an fehlender Transparenz und langsamer Informationsweitergabe. Das Verhalten der Vorgesetzten wird ebenfalls negativ bewertet, insbesondere in Bezug auf mangelnde Führungskompetenz und fehlende Wertschätzung.
Die Work-Life-Balance wird als neutral empfunden, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, aber auch Berichten über unbezahlte Überstunden und hohen Arbeitsdruck. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden sehr negativ bewertet, mit fehlenden Aufstiegschancen und unzureichender Unterstützung durch Vorgesetzte. Das Gehalt und die Sozialleistungen werden positiv bewertet, obwohl es auch hier Kritik an veralteten Gehaltsstrukturen gibt. Interessante Aufgaben und Arbeitsbedingungen werden gemischt bewertet, wobei interessante Projekte durch administrative Aufgaben überschattet werden. Das Image des Unternehmens hat sich seit der Übernahme durch Faurecia verschlechtert, und das Umwelt- und Sozialbewusstsein wird als oberflächlich wahrgenommen. Die Gleichberechtigung und der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden neutral bis negativ bewertet, mit Berichten über mangelnde Diversität und das Ausphasen älterer Mitarbeiter:innen.
Gut finden Arbeitnehmende:
Guter Kollegenzusammenhalt und Unterstützung im Team
Flexible Arbeitszeitmodelle und Möglichkeit zu mobilem Arbeiten
Angemessenes Gehalt und pünktliche Zahlung
Als verbesserungswürdig geben sie an:
Mangelnde Transparenz und schlechte Kommunikation
Fehlende Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Hoher Arbeitsdruck und unbezahlte Überstunden
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei FORVIA HELLA wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Ein häufig angesprochenes Thema ist die Hierarchie und Teamarbeit, wobei viele Nutzer:innen die mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und die Bevorzugung bestimmter Personen durch Vorgesetzte kritisieren. Es wird berichtet, dass Vorgesetzte oft nur an ihrem eigenen beruflichen Fortkommen interessiert sind und wenig Wert auf die Weiterentwicklung ihrer Abteilungen legen. Zudem wird die fehlende Wertschätzung der geleisteten Arbeit bemängelt, was zu einer schlechten Stimmung beiträgt.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Instabilität und der Druck am Arbeitsplatz. Viele Bewertungen heben die Unsicherheit und den Mangel an Transparenz hervor, die durch ständige Angst vor Entlassungen und eine chaotische Führung verstärkt werden. Die Überlastung der Mitarbeiter:innen und die veraltete Infrastruktur tragen ebenfalls zu einer negativen Arbeitsatmosphäre bei. Insgesamt zeigt sich ein Bild von einem Unternehmen, das mit erheblichen internen Herausforderungen zu kämpfen hat, was sich negativ auf die Moral und das Arbeitsklima auswirkt.
Die Bewertungen zur Kategorie Kollegenzusammenhalt bei FORVIA HELLA sind insgesamt positiv. Viele Mitarbeiter:innen loben den Zusammenhalt und die Unterstützung unter den Kolleg:innen, sowohl innerhalb der Teams als auch international. Besonders hervorgehoben wird, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert und die Kolleg:innen sich gegenseitig unterstützen, wenn es nötig ist. Einige Bewertungen betonen, dass das Teamgefühl und die Beziehungen innerhalb des Unternehmens sehr gut sind und die Kolleg:innen oft als der beste Teil der Arbeit angesehen werden.
Jedoch gibt es auch kritische Stimmen, die auf eine fragmentierte Zusammenarbeit hinweisen. Einige Nutzer:innen bemängeln den fehlenden Teamzusammenhalt und die mangelnde Kommunikation, insbesondere abteilungsübergreifend. Es wird auch erwähnt, dass der Zusammenhalt stark von der jeweiligen Abteilung abhängt und sich verschlechtert hat. Trotz dieser negativen Aspekte bleibt der allgemeine Tenor der Bewertungen positiv, wobei die positiven Erfahrungen und der kollegiale Zusammenhalt überwiegen.
In der Kategorie Kommunikation bei FORVIA HELLA zeigen die Bewertungen ein überwiegend negatives Bild. Viele Nutzer:innen bemängeln die schlechte Informationsweitergabe und die mangelnde Proaktivität der Führungskräfte. Es wird häufig berichtet, dass wichtige Informationen zurückgehalten werden und Mitarbeiter:innen oft erst aus externen Quellen wie Zeitungen von relevanten Entwicklungen erfahren. Besonders Techniker:innen und Installateur:innen fühlen sich schlecht informiert, was zu unnötigen Rückfragen führt. Auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen und von den Vorgesetzten wird als unzureichend beschrieben, was zu Verzögerungen und Unsicherheiten führt.
Einige Bewertungen erwähnen, dass die Kommunikation situationsabhängig ist und Feedback auf Anfrage gegeben wird. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Neuigkeiten über das Intranet verbreitet werden, jedoch oft nur langsam. Insgesamt zeigt sich ein deutlicher Bedarf an Verbesserung der internen Kommunikationsstrukturen, um die Mitarbeiter:innen besser und zeitnah zu informieren.
Die Bewertungen zum Vorgesetztenverhalten bei FORVIA HELLA zeigen ein überwiegend negatives Bild. Viele Nutzer:innen kritisieren die mangelnde Kompetenz und Empathie der Führungskräfte. Besonders die mittlere Managementebene wird als aufgebläht und störend für das Tagesgeschäft beschrieben. Einige Bewertungen heben hervor, dass Vorgesetzte oft Entscheidungen treffen, ohne diese ausreichend zu kommunizieren oder die Mitarbeitenden einzubeziehen. Es wird auch von extremem Mikromanagement und fehlender Wertschätzung berichtet, was zu psychischen Belastungen bei den Mitarbeitenden führt.
Positiv wird jedoch erwähnt, dass es Möglichkeiten gibt, die Position zu wechseln, wenn man mit der direkten Führungskraft nicht zurechtkommt. Einige Nutzer:innen loben auch die Offenheit und das Verständnis der Vorgesetzten. Insgesamt überwiegen jedoch die negativen Erfahrungen, insbesondere in Bezug auf fehlende technische und soziale Kompetenzen sowie mangelnde Anerkennung und Feedback.
746 Bewertungen von Mitarbeitern
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 63%
Score-Details
746 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
417 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 246 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Authentische Bewertungen für eine bessere Arbeitswelt
Alle Bewertungen durchlaufen den gleichen Prüfprozess - egal, ob sie positiv oder negativ sind. Im Zweifel werden Bewertende gebeten, einen Nachweis über ihr Arbeitsverhältnis zu erbringen.
Mit 299kmh gegen die Wand
2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Hella in Lippstadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung
Verbesserungsvorschläge
Austausch der jetzigen Werksleitung und der darunter liegenden Abteilungsleiter
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Hella in Lippstadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lohn, Abwechslung, Soziales
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass das Werk runtergewirtschaftet wurde. Automatisierung, Investitionen in moderne Technik, Arbeitsschutz etc... kommt alles viel zu spät, und wenn überhaupt, nur halbherzig.
Es werden zu viele Leistungsverweigerer geduldet, denen man sich schon vir Jahren wegen Arbeitsverweigerung hätte entledigen können, die das Team runterziehen, Geld kosten und die Leistungsbilanz verschlechtern.
Leider sind das die, die am Ende weiterbeschäftigt werden.
Gute Nacht...!
Verbesserungsvorschläge
Mehr Schulungen, Lehrgänge im Maschinenbereich für die Facharbeiter.
Arbeitsatmosphäre
Das Werk soll schlanker werden
Karriere/Weiterbildung
Wer gut reden kann und auf der Frühschicht arbeitet, bekommt ein Platz bei den wenigen Schulungen. Leider hauptsächlich die Kollegen, die das als bezahlte Freizeit sehen. Da kommt dann schonmal der Spruch, "war totaler Blödsinn, ich habe gar nicht zugehört, und gelernt habe ich auch nichts." Diejenigen die wollen und willens sind, bekommen die Lehrgänge nicht.
Kollegenzusammenhalt
Ist ok. Es gibt die Guten, und die, die sich durchmogeln.
Vorgesetztenverhalten
Wenn die Meister nucht ständig wechseln würden, wäre das Team auch Leistungsfähiger. Regelmäßiges Neuanpassen des Führungsstils erhöht den Fehlerquotienten.
Kommunikation
Aktuell besser als die letzten Jahre
Interessante Aufgaben
Da gibt es tatsächlich nichts zu beanstanden. Die Aufgaben könnten besser geschult werden. Aktuell steht irgendwo ein Handbuch zur Verfügung, wo man sich im laufenden Betrieb selbst schulen kann.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei HELLA GmbH & Co. KGaA in Lippstadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Interessante Aufgaben - großes Spektrum möglicher Potentiale - aktuell noch ein liberales Remoteworking - verhältnismäßig gute Entlohnung (wobei die ganzen Zusatzaufgaben alle kostenlos erledigt werden sollen) - In meinem Office moderne Arbeitsumgebung mit gut ausgestatteten Büros. - Guter Austausch mit einzelnen engagierten Kollegen - gute Verkehrsanbindung - Kleinstadt / Provinz Flair des Standortes - Freizeitangebot in der Umgebung in Ordnung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Meine Rolle wurde bei der Einstellung nicht genau definiert und war länger unklar und änderte sich regelmäßig, was keinen Stabilität bot - Die Führungsperson sprach mehrmals von Entwicklung, jedoch kam dem nie Substanz zu. Dass ich keine Entwicklung erhielt war sogar meine Schuld, ich hätte Ziele und Weiterbildungen vorschlagen sollen - Die Führung wird meiner Meinung nach von einer soliden Führungskompetenz sowie Vertrauenskultur partizipieren können - Führen mit Angst ist kein zeitgemäßer Stil mehr - die HR scheint oftmals überfordert; arbeitsrechtlich falsche Aussagen und die geringe Spürbarkeit des BR in arbeitsrechtlichen Belangen schwächt das Interesse am Umfeld stark - Teamgefühl und Transparenz zwischen den Kollegen wäre hilfreich gewesen, wenn die Teamleitung aktiver Maßnahmen zur Verbesserung der Teamdynamik ergriffen hätte und sich nicht im Vordergrund generell platzieren wöllte - Die Unterstützung von HR und dem Betriebsrat hätte bei gemeldeten Problemen mit (hohen) Führungskräften aus meiner Sicht deutlich besser sein können. - Die Professionalität und Compliance vielen QM-Prozessen sollte deutlich verbessert werden, da beispielsweise viel mit Excel gearbeitet wird, kaum Datenbanken verwendet werden und die Führungskultur Prozesse umgeht, ohne dass dies Konsequenzen hat - Die Aussagen zu Diversität in Bezug auf kulturelle Themen und den Umgang mit Hochbegabten könnte mehr der Wahrheit und Realität entsprechen - Personalentscheidungen und -entwicklungen sollten nicht nur Worte, sondern auch aktive Taten sein, um eine nachhaltigere Teamdynamik zu fördern und Fähigkeiten und Talente im Unternehmen wahrhaftig zu fördern. - Unternehmensinterne Tech-Shows sind nur für hochrangige Führungskräfte, nicht für Mitarbeitende öffentlich
Liebe Person, die sich auf Stellen in QM- oder Compliance-Umfeld bewirbt:
der größte Irrtum meiner Karriere war der Eintritt in dieses Unternehmen, da die Erwartungen und der tatsächliche Aufgabenbereich erheblich voneinander abwichen, es keine aktive Weiterbildung, keine versprochene Fachkarriere und eine eher schlechte Führungskultur in diesem Unternehmen gibt. Die Titel der Jobbeschreibungen sind völlig irreführend – statt einer Expertenfunktion übernehmen Sie in Wahrheit mehrere operative Rollen wie Analyst, Feuerwehrmann für dies und das, RFQ-Ersteller, komissarische Aufgaben in Projekten, Support für andere Bereiche und Abteilungen. Sie „managen“ nur kleine 'Enhancements' und haben weder Befugnisse noch Ressourcen. Zudem würden Sie wahrscheinlich auch Aufgaben in jedem anderen Thema übernehmen, wenn dies ins Direktionsrecht des Arbeitgebers passt. Die Projekte sind chaotisch organisiert, und die Informationen, die Sie erhalten, sind widersprüchlich und Vieles muss unter großem Druck passieren. Die Arbeitsweise der Entwicklungsbereiche ist nicht zeitgemäß, es sind für Compliance Themen kaum Datenbanken vorhanden und viele Ihrer Kollegen sind nicht bereit Ihrem Expertenrat zu glauben oder Informationen zu teilen, sondern alles wird ständig wieder und wieder in Frage gestellt. Sie müssen damit rechnen, dass Ihre Ergebnisse und Leistungen von Anderen als deren Ergebnis ausgegeben werden und dass Sie bei Problemen keine echte Unterstützung erhalten, sondern nur wohlklingende Versprechungen, die nicht eingehalten werden.
Es war für mich eine der ungewöhnlichsten Unternehmen als auch Aufgaben, die ich in meiner Karriere erleben konnte. Die Führungskultur und die ständige Überforderung der HR als auch deren rechtlich oftmals fragwürdiges Auftreten habe ich so noch nicht erlebt. .
Verbesserungsvorschläge
- Bessere Schulung und Qualifizierung der Führungskräfte, insbesondere im Entwicklungsbereich. Hinweise zu schikanöse Führungskräfte ernst nehmen - eine Führungskultur, die Führungskräfte auf deren Eignung überprüft - Führungskultur, die ohne Angst und Schikanen am Arbeitsplatz auskommt - Echte Unterstützung und Verständnis für Mitarbeiter in schwierigen Situationen, auch durch HR und Betriebsrat. - Professionalisierung der Compliance-Prozesse - Literatur bereitstellen, anstatt zu erwarten dass der Mitarbeiter seine von Privat in die Unternehmung mitbringt - Förderung der Sensibilität für Hochbegabte und der Diversität - Maßnahmen zur Verbesserung des Teamgefühls und der Transparenz zwischen den Kollegen - Doppelarbeit durch professionelle Führung und Transparenz unterbinden
Arbeitsatmosphäre
Meiner Wahrnehmung nach war die Arbeitsatmosphäre überwiegend negativ, oft geprägt von Unsicherheit, fehlender Transparenz und chaotischer Führungsarbeit bei der sich die Führungskraft lieber im Hintergrund hielt anstatt bei Problemen aktiv zu unterstützen und zu den Dialogen aktiv teilzunehmen - lieber wurde delegiert an den zu führenden Arbeitnehmern, um danach zu kritisieren. Ich hatte das Gefühl, dass kein echtes Teamgefühl vorhanden war, der Stil von Großraumbüro und stetigem Gegeneinader, den die Leitung als "Challenging" beschreibt, prägt den Arbeitsalltag. Aus meiner Sicht unternahmen die diversen direkten Vorgesetzten wenig, um die Dynamik und Situation zu verbessern oder den Zusammenhalt zu stärken; Teamevents kamen wenn von Kollegen und der Vorgesetzte riss Gespräche gern an sich und erzählt von seinem großen Taten als das Miteinander zu fördern.
Meiner Erfahrung nach schien es, als wären meine Bemühungen, Feedback zu meiner Funktion zu geben und nach Lösungen zu suchen, von HR nicht wirklich gut genug wahrgenommen worden, und die Rolle des Betriebsrats war für mich persönlich zu wenig spürbar. Ferner erschien die HR oftmals überfordert -
Image
Wenn HELLA niest hat Lippstadt einen Schnupfen, wird von älteren Kollegen gesagt. Durch die umfangreichen Änderungen der letzten 20 Jahre ist das Image lokal nicht das allerbeste. Dennoch ist HELLA ein / der größte lokale Arbeitgeber. hier möchte ich einräumen, das ich persönlich nicht der Ansicht bin, dass das Image begründet ist - von außen wirkt das Unternehmen innovativ, nach ein paar Jahren als Interner kann das nicht valide vertreten werden.
Work-Life-Balance
Auf dem Papier existiert es, aber eine ordentliches Pack Überstunden gibt es, darf abgearbeitet werden, doch ist mehr Arbeit da als Mitarbeiter so dass eine echte Erholung und ein Leben nach der Arbeit sehr schwierig ist. Die Empfehlung älterer Kollegen war, ein dickes Fell zu haben.
Karriere/Weiterbildung
Das Management bzw. der eigene Vorgesetzte könnte noch viel mehr dazu beitragen, bessere Karrierechancen und Weiterbildungsangebote auf Fachebene zu fördern. Aus meiner Sicht gab es Weiterbildung nur im Einstellungsgespräch und danach wurde immer aktiv gespart. Daher erscheint es sehr viel Potenzial für Verbesserungen, um die Entwicklung der Mitarbeiter besser zu unterstützen zu geben. Vorsicht ist geboten für Bewerber, die meinen eine aktive Entwicklung und Weiterbildung fände wie in der mündlichen Zusage statt - Weiterbildung muss selbst finanziert werden, damit es stattfindet.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt erscheint auf den ersten Blick angemessen, könnte jedoch im Verhältnis zu den vielfältigen Aufgaben, die man gleichzeitig übernehmen muss, noch pro aktiv verbessert werden. Die Sozialleistungen waren allein Minimum, z.B. Altersvorsorge nach IGM und keine Zulagen wie in anderen Automotive-Unternehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein Pfandsystem für Kaffeebecher und der Einsatz dieser und eine Reduktion von Plastik sowie Mülltrennung in Papier, Gelber Punkt und Bio könnten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit beitragen. Dies findet überhaupt nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen sollte noch gestärkt werden. Die leider oftmals plakativen Events bei denen Teilnehmer vorher zu einem Workshop sowie "Spielen" verpflichtend teilnehmen müssen, werden nicht angenommen. Einige Kollegen waren unterstützend und kompetent, doch fehlt es gerade von der Führung massiv an Beispielen für effiziente Abläufen und Wahrnehmung der Compliance. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Director-Ebene mehr Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen hätte. Eine offene Kommunikations- und Feedbackkultur fehlt völlig, somit war der Zusammenhalt der Kollegen in Projekten eher competitiv.
Umgang mit älteren Kollegen
In den letzten Abfindungsrunden wurden sehr viele ältere Kollegen sozialverträglich abgefunden. Ältere Kollegen nur in hohen Führungspostionen. Aus Arbeitsebene eher junge Menschen, da sind Menschen ab 45 bis 50 schon nicht mehr häufig. Älter sein und werden ist kein Privileg, auf Erfahrung und Expertise wird kaum wert gelegt. "geben wir extern".
Vorgesetztenverhalten
Meiner Meinung nach war meinen (Matrix-) Vorgesetzten nicht optimal für Ihre Aufgabe qualifiziert. Es schien, als fehlten ihnen sowohl die fachlichen als auch die sozialen Fähigkeiten, um effektiv und ethisch zu führen. Es wurde immer wieder auf HR-Versagen hingedeutet, wenn Führungswerkzeuge nicht angewendet wurden, eine pro aktive Information fand nie statt, Meetings hatten aus meiner Sicht nur begrenzten Mehrwert, Feedback wurde stets kritisiert und negativ in bewertet und nicht pro aktiv eingeholt. Ich fühlte mich oft als störend oder nicht gesehen.
In einer schwierigen persönlichen Notsituation, wurden Zusagen getroffen, die nie umgesetzt wurden. Der versprochene Freiraum wie auch HR-Unterstützung blieb aus - im Gegenteil, ich sollte "es einfach vergessen". Trotz der mentalen Einschränkung, arbeitete ich weiter. Auch hierfür erhielt ich keine Anerkennung. Stattdessen wurde mir vorgeworfen, nicht genügend Performance zu zeigen. Diese Reaktion war für mich enttäuschend und vermittelte einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Wertschätzung sowie Kultur.
Arbeitsbedingungen
Kommt auf das Gebäude an in dem der Arbeitsplatz ist. Es gibt 90% alte Gebäude und ein paar Container-Bauten. Die Container haben Stand 2020 etwa und alle anderen Gebäude den Hauch der 80er. Es gibt Pausenräume und Kantinen, deren Charme allerdings nicht der Moderne entspricht. Wer ältere Gebäude mag und keinen Wert auf moderne Umgebungen legt, wird es mögen. Wer die Versprechungen der modernen Arbeitsumgebung glaubt, wird enttäuscht werden.
Kommunikation
Oft wird gesagt "Wie du vielleicht mitbekommen hast." Meine Führungkraft hält Informationen zurück und agiert nicht pro aktiv - erwartet das allerdings von jedem anderen. Wer echte Informationen möchte, erfährt es eher aus der Wirtschaftswoche als intern. Versprechungen aus der Führung sind nicht valide, so werden große Versprechen zum Gebäudesanierungen, Modernem Radleasing oder auch Neubauprojekten nicht eingehalten.
Gleichberechtigung
Meiner Wahrnehmung nach könnte das Thema im Unternehmen stärker in den Fokus gerückt werden. Es schien, als würde diesem Aspekt weniger Beachtung in der Realität als in der Rekruitment-Werbung geschenkt. Das Unternehmen scheint mit Hochbegabten ein großes Problem zu haben. Personen, die Ihre Wünsche äußern und eine moderne Kultur wollen und Vielfalt in Teams scheint noch ein Traum.
Interessante Aufgaben
Auf jeden Fall. Unbestritten viele Aufgaben. Leider werden gute Ergebnisse abgesaugt und unter anderen Namen als denen, die die Ergebnisse erdacht haben in der hohen Ebene abgegeben. Ich und auch andere sind nur wegen der interessanten Themen noch im Unternehmen, da viele andere Punkte nicht für Gen Y und Z brauchbar sind.
1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Überwiegend flache Hierarchie. Gutes Gehalt dank Tarif. Gehalt für Quereinsteiger leider oft höher als bei internen.
4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei HELLA GmbH & Co. KGaA in Hamm gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tarif. Viele Mitarbeitervergünstigungen.
Verbesserungsvorschläge
Eigene Mitarbeiter die seit Jahren, eventuell schon seit der Ausbildung im Werk arbeiten fördern und mehr bezahlen. Häufig ist es vorgekommen, dass sehr gute Leute gegangen sind weil sie die gewünschte Gehaltsstufe nicht bekommen haben und einige Monate später ein neuer Mitarbeiter von extern mit entsprechend diesem Gehalt eingestellt wurde.
Arbeitsatmosphäre
Abteilungsübergreifend/Hierarchieübergreifend oftmals viel Eskalation und Druck
Image
Kein Familienunternehmen mehr. Trotzdem weiterhin gutes Image.
Gehalt/Sozialleistungen
Internes Aufsteigen in Gehaltsstufen extrem schwierig. Externe werden oft mit Top-Gehalt sofort eingestellt während gute interne Leute lange ohne Erfolg für die Entsprechende Gehaltsstufe kämpfen müssen.
Kommunikation
Häufig stille Post über Tickets jedoch generell sehr nette Mitarbeiter mit denen man auf kurzem Dienstweg viel klären kann.
Leider nur noch Geld orientiert und keine Zukunftspläne für die Werke. Lieber alles auslagern in eigene "Auslandswerke".
2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich Produktion bei HELLA GmbH & Co. KGaA in Lippstadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das es Runde Tische gab und Mitarbeiterbefragungen, nur leider werden alle Leiharbeiter davon ausgeschlossen obwohl die ein großen Teil der Mitarbeiter sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das nur noch auf zahlen geachtet wird und natürlich die Menschen in der Produktion Schuld sind wenn Mal was nicht stimmt obwohl monatelang diskutiert wird mit Technikern und Führungskräften das einige Montagelinien von Grund auf falsch aufgebaut oder eingekauft wurden.
Verbesserungsvorschläge
Zukunftspläne haben und nicht als einzigen Plan zu haben Deutschland ausbluten zu lassen und alles zu verlagern.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen am Band und Technik sehen gemeinsam das Schiff untergehen. Das verbindet auf eine komische Weise.
Image
Mit dem letzten Jahren starken Schaden genommen.
Karriere/Weiterbildung
Absolut keine Aufstiegschancen für Leiharbeiter Mal direkt zum Unternehmen zu gehören.
Gehalt/Sozialleistungen
Gutes Geld kann man nicht anders sagen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gerade im November so vielen Leiharbeiter ein schönes Geschenk zu machen und einfach "um die Bilanz zum Jahresende zu verschönern" abzumelden ist null sozial.
Kollegenzusammenhalt
Wie erwähnt gemeinsam ist man doch sozial verbunden im Angesicht der Lage.
Umgang mit älteren Kollegen
Heizen bis zum Schluss
Vorgesetztenverhalten
Es gibt solche und solche aber zu viele die Kapitän spielen wollen und weniger Ruderer.
Arbeitsbedingungen
Wenn man klar definiert was man braucht wird es auch organisiert.
Kommunikation
Wenig Informationen gerade für die Techniker oder Einrichter. Leider auch untereinander werden leider viele Infos nicht weiter geleitet was zu vielen unnötigen Nachfragen führt.
Gleichberechtigung
Leider in letzten Jahren werden die Leiharbeiter nicht mehr so als Gleichgesinnte empfunden.
Interessante Aufgaben
Geschuldet dadurch dass man teils alleine gelassen wird muss man sich schon selbst zu helfen wissen und das fand ich persönlich gut weil ich viel lernen konnte.
David SchwarzelmüllerHead of Digital Communications & Collaboration
Sehr geehrte/r Mitarbeiter/in,
Vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir bedauern, dass Sie in einigen Bereichen unzufrieden sind, insbesondere bei Transparenz und Kommunikation. Diese Themen sind uns wichtig, und wir arbeiten daran, sie ständig zu verbessern, zum Beispiel durch das "Ask me anything"-Format.
Bei weiteren Anmerkungen oder Vorschlägen kontaktieren Sie uns gerne direkt unter social.media.hella@forvia.com
Viele Grüße und alles Gute!
Zukunftsorientiert
4,4
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hella in Hamm gearbeitet.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hella Hueck & Co. KGaA in Lippstadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kommt pünktlich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hauptsache man hat einen Vorgesetzten, ob er für den Job geeignet ist oder nicht ist egal
Verbesserungsvorschläge
Hört auf Eure Mitarbeiter. Nutzt deren Erfahrung.
Arbeitsatmosphäre
Überwachungsstaat. Keine Entwicklung. Vorgesetzter bringt Abteilung nicht weiter sondern scheint die Kapazitäten nur zum Fortkommen der eigenen Karriere zu nutzen.
Karriere/Weiterbildung
Alles per Onlineschulung, ob sinnvoll oder nicht. Karriereförderung? Was ist das?
Kollegenzusammenhalt
Wenn es den nicht mehr gäbe würde wohl alles zerfallen
Basierend auf 849 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird FORVIA HELLA durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Automobil (3,5 Punkte). 54% der Bewertenden würden FORVIA HELLA als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 849 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Gleichberechtigung den Mitarbeitenden am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeitende auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 849 Bewertungen sind Mitarbeitende der Meinung, dass sich FORVIA HELLA als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.