Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.1.2026
Bei Statista GmbH zeigen die Bewertungen ein neutrales Gesamtbild, wobei in einigen Bereichen Stärken und in anderen deutliche Schwächen erkennbar sind. Die Kommunikation im Unternehmen wird überwiegend negativ bewertet, mit Kritik an mangelnder Transparenz und einem zunehmend respektlosen Umgangston. Auch das Vorgesetztenverhalten wird als problematisch beschrieben, mit Hinweisen auf undurchsichtige Entscheidungsprozesse und teilweise als unkollegial empfundenes Führungsverhalten. Der Kollegenzusammenhalt stellt sich differenzierter dar – innerhalb der Teams wird er oft positiv bewertet, während abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und eine zunehmende Selbstdarstellungskultur kritisch gesehen werden. Die Arbeitsatmosphäre hat sich laut vielen Bewertungen verschlechtert, wobei häufige Umstrukturierungen für Unru...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der Statista GmbH wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt durchwachsen bewertet. Einige Beschäftigte schätzen die regelmäßigen Updates von Vorgesetzten und loben die professionelle Kommunikation sowie die Transparenz, wo sie möglich ist. Jedoch überwiegt die Kritik deutlich: Viele Mitarbeiter:innen bemängeln eine intransparente Informationspolitik mit vagen Aussagen und unvollständigen Details. Besonders problematisch wird die Kommunikation der Führungsebene wahrgenommen - von "leblosen" Town Halls über respektlose Umgangsformen bis hin zu verspäteter Weitergabe wichtiger Informationen. Mehrfach wird kritisiert, dass mehr Wert auf das externe Image als auf interne Wertschätzung gelegt wird, was zu einem Vertrauensverlust führt und bei einigen Mitarbeiter:innen das Gefühl erzeugt, nicht ausreichend wertgeschätzt zu werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Statista GmbH wird von den Mitarbeiter:innen durchwachsen bewertet. Einige wenige Beschäftigte berichten von respektvollen Führungskräften, die Wert auf die Meinungen ihrer Teammitglieder legen und loben besonders junge Führungskräfte, die trotz begrenzter Erfahrung ihr Bestes geben.
Überwiegend beschreiben die Bewertungen jedoch negative Erfahrungen mit dem Führungsstil. Kritisiert werden vor allem Mikromanagement, intransparente Entscheidungsprozesse und unklare Prioritätensetzung. Mehrere Mitarbeiter:innen bemängeln eine toxische Führungskultur, bei der hinter dem Rücken von Kolleg:innen gesprochen wird und Beförderungen nach Beliebtheit statt nach tatsächlichen Führungskompetenzen erfolgen. Einige berichten, dass engagierte Mitarbeiter:innen nicht wertgeschätzt werden und fürsorgliche Führungskräfte, insbesondere Frauen, das Unternehmen verlassen, während selbstbezogene Führungskräfte bleiben.
Der Kollegenzusammenhalt bei Statista GmbH erhält gemischte Bewertungen. Auf der einen Seite beschreiben einige Mitarbeiter:innen eine positive Atmosphäre mit tollen Kolleg:innen, die keine ungesunde Konkurrenz aufkommen lassen und sogar Freundschaften fördern. Das Team wird teilweise als Hauptgrund genannt, überhaupt im Unternehmen zu bleiben. Auf der anderen Seite wird der Teamgeist als zwiespältig wahrgenommen: Während er innerhalb einzelner Teams oft gut funktioniert, mangelt es an abteilungsübergreifender Zusammenarbeit.
Mit der Zeit scheint sich die Teamarbeit zu verschlechtern, wobei Selbstdarstellung und Konkurrenzdenken zunehmen. Besonders problematisch erscheint das Verhältnis zwischen Mitarbeiter:innen und Führungskräften, die teilweise als bevormundend statt unterstützend beschrieben werden. Einige Bewertungen weisen auf ernstere Konflikte hin, bei denen Mitarbeiter:innen gegeneinander ausgespielt werden und Spannungen zwischen neuen und langjährigen Angestellten entstehen. Diese Dynamik scheint die ansonsten als professionell und großartig beschriebenen Teammitglieder zu belasten.
Die Arbeitsatmosphäre bei Statista GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen, wobei die Bewertungen insgesamt eine ausgeglichene Tendenz zeigen. Einige Beschäftigte schätzen die stressfreie Umgebung mit unterstützenden Kolleg:innen und einem bewältigbaren Arbeitspensum. Gleichzeitig berichten mehrere Mitarbeiter:innen von einer Verschlechterung des Arbeitsklimas, insbesondere seit Anfang 2024 bzw. nach einem CEO-Wechsel vor zwei Jahren. Häufige Umstrukturierungen werden als Ursache für ein zunehmend angespanntes Umfeld genannt, das von internen Konflikten, Druck und mangelnder Wertschätzung geprägt sei.
Die anfänglich motivierende Atmosphäre hat sich laut mehrerer Einschätzungen zu einem Umfeld entwickelt, in dem Fairness und Vertrauen abnehmen und stattdessen ein eher politisches Klima entstanden ist. Einige Mitarbeiter:innen erwähnen eine vorsichtige Kommunikation, da Äußerungen von der Führungsebene möglicherweise missverstanden werden könnten. Es wird jedoch auch angemerkt, dass das Unternehmen sich in einer Transformationsphase befindet und aktuelle Probleme bestmöglich gelöst werden.
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