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Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Man selbst sein können und Neue Dinge ausprobieren.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 169 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Ich bin nun seit 6,5 Jahren im Unternehmen und kann aus voller Überzeugung sagen: Ich bin einfach zufrieden! Bevor ich hier gelandet bin, habe ich in anderen Branchen Dinge erlebt, die man niemandem wünscht – Mobbing, cholerische Chefs und ständiger Druck. Hier habe ich zum ersten Mal erfahren, was echte Wertschätzung bedeutet. Für mich sind das zwei völlig verschiedene Welten. Ich habe hier einen sicheren Hafen gefunden, in dem ich ich selbst sein darf.
Was mich wundert: Ich lese hier ...
Besonders schätze ich die offene Unternehmenskultur und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Man kann Ideen äußern, Dinge hinterfragen und auch über den eigenen Aufgabenbereich hinaus an Themen mitarbeiten. Gleichzeitig ist der Umgang miteinander sehr menschlich und unkompliziert.
Auch die hohe Eigenverantwortung und Flexibilität sind für mich ein großer Pluspunkt. Arbeitszeiten, Homeoffice und Urlaubsplanung lassen sich meist sehr unkompliziert im Team abstimmen.
Ein weiterer Punkt ist der Kollegenzusammenhalt. In meinem Team funktioniert die Zusammenarbeit wirklich hervorragend und man merkt, dass hier ...
Das Zusammenhaltsgefühl, den "Seibert-Spirit", die lockere und offene Art, die bei Themen wie Individualität, Urlaub, Kinderbetreuung uv.m. an den Tag gelegt wird.
Positiv hervorzuheben sind die gute Work-Life-Balance und die modernen Büroräume. Auch die Kantine – leckeres Essen und faire Preise.
Seibert ist über viele Jahre kontinuierlich gewachsen und wurde zunehmend größer und erfolgreicher. Lange Zeit war das Unternehmen von Optimismus, Tatendrang und Wachstum geprägt. Das hat aus meiner Sicht auch deshalb funktioniert, weil es über viele Jahre keine echte Krise auf Makroebene gab.
Umso deutlicher zeigen sich nun strukturelle Schwächen. Besonders kritisch sehe ich die starke Abhängigkeit von einer zentralen Cash Cow, die lange vieles getragen hat. Gleichzeitig wurden Geschäftsbereiche ausgegründet oder weiterentwickelt, ohne aus meiner Sicht ausreichend zu prüfen, ...
Viele schrieben das schon vor mir: Die nicht vorhandene Führung. Die bekannten Makel, die ein ums andere Mal ignoriert werden. Das Sugarcoating mit Benefits und die Darstellung als liebevoller Arbeitgeber, der sich um Menschen kümmert, während Menschen hier je nach Abteilung unter äußerst widrigen Umständen arbeiten.
Ein Unternehmen, das sich selbst als der Hafen für Agilität, Partizipation und neues Arbeiten darstellt und mit den Worten "Wir lieben Veränderung" vorstellt, sollte dazu in der Lage sein entsprechend zu handeln und Veränderung ...
Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei der Unternehmensführung weit auseinander. Es wurde ein massiver Wachstumskurs gefahren, bei dem die Erträge nicht ansatzweise mitgehalten haben. Trotz dieser Schieflage wurden weiterhin neue Leute eingestellt, was letztlich zu panischen Fehlentscheidungen führte. Besonders enttäuschend war der Umgang mit mir persönlich: Nach einem durchweg positiven Probeendzeitgespräch und der mündlichen Zusage für eine Übernahme wurde ich einige Tage vor Ende der Probezeit betriebsbedingt gekündigt – eine Entscheidung, die der Geschäftsführer im Alleingang und entgegen der eigentlich ...
Ich bin fest der Überzeugung, dass es komplette Bereiche gibt, die man morgen auf einen Schlag auflösen könnte, ohne dass sich operativ irgendetwas ändert.
Die Grundidee von Organisationsentwicklung, People Development usw. ist super. Aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach gescheitert. Wir verbringen einen nicht-insignifikanten Anteil unserer Gespräche damit, Taktiken zu überlegen, wie wir die OE von unseren Projekten fernhalten - weil sie alles komplizierter, langwieriger, unproduktiver und dadurch unwirtschaftlicher macht.
Außerdem sollte leistungsbezogene Vergütung/Karrieremöglichkeiten einen deutlich größeren Stellenwert bekommen. ...
Ich wünsche dem Unternehmen, dass es irgendwie die Kurve noch bekommen kann, bevor es zu spät ist. Mir fehlen aber der Glaube daran, dass es mit den aktuell dafür angestellten Personen geschafft werden kann, und die Entwicklungen im letzten Jahr (vor allem in gewissen Tochterunternehmen) zeigen deutlich, dass meine Vorstellung von "die Kurve kriegen" wohl eine ganz andere ist als das, woran die Verantwortlichen sich ausrichten wollen. Schade um die schöne Zeit, als wir den Hals noch nicht zu voll ...
Statt jeder neuen technischen Spielerei hinterher zu rennen, würde es sich empfehlen auf das Personal zu hören. Die Kritik wurde an die Führungskräfte und Geschäftsführer bereits vor längerem berichtet. Jedoch gibt es weder eine Planungssicherheit noch eine Vision für die Zukunft. Auch wird das Personal nicht geschult, wodurch sich dieses nicht weiterentwickelt und somit bauen sich keine Kompetenzen auf.
Der am besten bewertete Faktor von Seibert Group ist Work-Life-Balance mit 4,6 Punkten (basierend auf 58 Bewertungen).
Top Work Life Balance mit Angeboten wie Gleitzeitkonto, flexibler Arbeitszeit usw. Überstunden werden vergütet. Urlaub wird innerhalb eines Teams abgestimmt.
Urlaubstage und Überstunden können sehr flexibel und nach Absprache im Team genommen/abgebaut werden. Der Druck steigt, ist aber auch teamabhängig.
Joa, es gibt mehr als genug Menschen, die entsprechend machen was und wie sie es wollen, daher kann man sich ein gutes WLB schaffen.
Gleitzeit und Homeoffice sind hier kein Benefit auf dem Papier, sondern gelebter Alltag.
Top sofern es andere Mitarbeiter nicht missinterpretieren...
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Seibert Group ist Gehalt/Benefits mit 3,8 Punkten (basierend auf 57 Bewertungen).
Ich halte den Gehaltsprozess nach wie vor für durch und durch unfair, weil er die falschen Anreize setzt. Unser gesamtes Lebensmodell in der westlichen Welt basiert auf "keine Leistung ohne Gegenleistung", wir denken, wir wissens besser.
Hier bekommt jeder jedes Jahr nach irgendwelchem Median- und Durchschnittsberechnungen ein höheres Rollenalter - quasi ein "Level-Up" und damit automatisch auch mehr Gehalt. Klingt erstmal nicht schlecht.
Die Realität ist aber: Es gibt keinerlei Anreize, sich besonders reinzuhängen. Ich nehme tagtäglich Menschen wahr, die ...
Benefits werden aktuell und gefühlt sehr planlos durch die Bank gekürzt oder ganz eingestellt. Das Gehalt war ohnehin nie sonderlich attraktiv, weil in diversen Formeln zur "objektiven" Berechnung derart getrickst wird, dass das Ergebnis eben nicht ein annähernd durchschnittliches Gehaltsniveau der IT-Branche im Rhein-Main-Gebiet darstellt. Nun ist sogar im Gespräch, vertraglich vereinbarte Regelungen zur Vergütung von Überstunden - die als Benefit beim Einstellen deutlichst hervorgeheben werden - plötzlich mit Unmengen von Freigaben und Bedingungen zu versehen. An sich sogar der ...
Gehälter sind bei Seibert bekanntlich leider unterdurchschnittlich. Es gibt durchaus Benefits, wie z.B. eine hervorragende Kantine, Egym-Wellpass Mitgliedschaft und einige Weitere. In letzter Zeit wurden allerdings vermehrt Benefits gestrichen und die unterdurchschnittlichen Gehälter werden weiterhin mit den vielen Benefits verargumentiert. Passt nicht wirklich zusammen und ist gefühlt leider auch nicht mehr ganz zeitgemäß, die Konkurrenz hat da aufgeholt.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 4,2 Punkten bewertet (basierend auf 54 Bewertungen).
Karrierewege sind bei Seibert nicht strikt vorgegeben. Es gibt keine klassischen Stufenmodelle, wie man sie aus anderen Unternehmen kennt. Stattdessen wird eher dazu ermutigt, den internen Stellenmarkt zu nutzen und sich weiterzuentwickeln, wenn sich passende Möglichkeiten ergeben.
Natürlich klappt das nicht immer sofort und nicht jede Idee lässt sich von heute auf morgen umsetzen. In meinem Fall habe ich klar kommuniziert, dass ich mich langfristig in meinem Bereich weiterentwickeln möchte. Durch einige Umstrukturierungen hat sich das Thema etwas hingezogen, ist ...
Lange Zeit gab gar keine konkrete Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung. Jetzt werden Weiterbildungen auf die Leute geworfen, die fürs Unternehmen relevant sind und es wird nicht darauf geschaut was einzelne Personen vielleicht weiter bringt oder fürs Unternehmen wertvoller machen könnte. Ständig schwanken auch die Themen die gerade relevant sind und es scheint keine so richtige Perspektive zu geben wohin die Reise denn jetzt eigentlich gehen soll.
Weiterbildungsbedarfe werden zwar von Teams und PD aufgenommen und angestoßen, scheitern jedoch häufig an Budgetentscheidungen bestimmter Leadrollen oder werden nachträglich wieder revidiert. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Weiterentwicklung grundsätzlich gewünscht, in der Umsetzung aber nicht verlässlich unterstützt wird.
Seit ich im Unternehmen bin wurden jegliche Weiterbildungen und Schulungen von der Personalabteilung abgelehnt, trotz benötigten tieferen Wissen um Kundenanliegen zu lösen. Zwar wird das überall kommuniziert, jedochwurde in den letzten Jahren alles abgeblockt.