Der Arbeitgeber nimmt sehr viel Rücksicht auf seine Mitarbeiter. Den Mitarbeitern wird die Möglichkeit geboten sich aktiv an Prozessen zu beteiligen. Von Seiten des Arbeitgebers gibt es immer ein offenes Ohr bzw. eine Ansprechperson für Vorschläge zu Verbesserungen ... etc.
Sehr sehr vieles, siehe die Einzelantworten. Am meisten gefällt mir das große Vertrauen, das einem hier entgegengebracht wird. Ich habe nie das Gefühl, kontrolliert zu werden, und kann in diesem Umfeld richtig aufblühen. Besonders klasse finde ich auch, wie stark die Prime Directive gelebt wird. Insgesamt fühle ich mich hier sehr wohl.
Die schon immer latent vorhandene Impulsivität rund um Führung und Strategie wurde offiziell als Defizit benannt, nur um dann mit einem ganzen Blumenstrauß an noch schlechter geeigneten Ansätzen um die Ecke zu kommen. Es zieht sich durch wie ein roter Faden, dass Anspruch und Wirklichkeit derart oft kollidieren, dass die Verantwortlichen in einer Traumwelt leben müssen, um überhaupt handlungsfähig zu bleiben. Davon nehme ich mich nicht aus. Aber wofür leisten wir uns denn absoluten Luxus wie die ganzen Coaches und ...
Manchmal habe ich den Eindruck, dass es in den Köpfen mancher Mitarbeitenden eine gewisse Blockade gibt. Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen, fällt manchen schwer. Dabei muss nicht immer alles in endlosen Runden und Kreisen diskutiert werden. Manchmal wünsche ich mir mehr Pragmatismus und Mut zur Entscheidung. Außerdem habe ich das Gefühl, dass das Thema ISO/Zertifizierungen zu stark in Richtung IT-Sicherheit verschoben wurde. An manchen Stellen wirkt das dann unnötig bürokratisch und erschwert Abläufe.
Das Unternehmen wirkt stark chaotisch – es fehlen klare Strukturen und eine einheitliche Strategie. Von Agilität ist hier wenig zu spüren; vielmehr herrscht Planlosigkeit. Zudem empfinde ich die Arbeitsumgebung als wenig ehrlich und transparent. Insgesamt kein Umfeld, in dem man langfristig arbeiten möchte.
Zurück zu seinen Werten finden oder diese nicht länger propagieren. Entweder eine klare Führung übernehmen und das auch kommunizieren oder zurück zum Modell der Führung aus der Mitte. Aber irgendwo zwischendrin schafft massive Unzufriedenheit und hilft weder dem Unternehmen, noch den Mitarbeitenden.
Ich wünsche dem Unternehmen, dass es irgendwie die Kurve noch bekommen kann, bevor es zu spät ist. Mir fehlen aber der Glaube daran, dass es mit den aktuell dafür angestellten Personen geschafft werden kann, und die Entwicklungen im letzten Jahr (vor allem in gewissen Tochterunternehmen) zeigen deutlich, dass meine Vorstellung von "die Kurve kriegen" wohl eine ganz andere ist als das, woran die Verantwortlichen sich ausrichten wollen. Schade um die schöne Zeit, als wir den Hals noch nicht zu voll ...
Der am besten bewertete Faktor von Seibert Group ist Work-Life-Balance mit 4,7 Punkten (basierend auf 52 Bewertungen).
Hier ist das Unternehmen wirklich stark aufgestellt und sehr modern. Jede:r Mitarbeiter:in kann sich frei entfalten. Wenn ich in manchen Monaten Vollgas geben möchte, wird das durch eine moderne und unkomplizierte Überstundenregelung wertschätzend honoriert. Gleichzeitig ist es auch in die andere Richtung möglich: Sollten Kolleg:innen wegen Privat- oder Familienleben Minusstunden aufbauen, ist das kein Problem, solange sie diese irgendwann wieder ausgleichen. Niemand rennt einem hinterher oder überprüft ständig das Stundenkonto. Der Arbeitgeber legt großen Wert auf Eigenverantwortung und Selbstorganisation – ...
Was Mitarbeitende noch über Work-Life-Balance sagen?
Am schlechtesten bewertet: Gehalt/Sozialleistungen
3,9
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Seibert Group ist Gehalt/Sozialleistungen mit 3,9 Punkten (basierend auf 50 Bewertungen).
Benefits werden aktuell und gefühlt sehr planlos durch die Bank gekürzt oder ganz eingestellt. Das Gehalt war ohnehin nie sonderlich attraktiv, weil in diversen Formeln zur "objektiven" Berechnung derart getrickst wird, dass das Ergebnis eben nicht ein annähernd durchschnittliches Gehaltsniveau der IT-Branche im Rhein-Main-Gebiet darstellt. Nun ist sogar im Gespräch, vertraglich vereinbarte Regelungen zur Vergütung von Überstunden - die als Benefit beim Einstellen deutlichst hervorgeheben werden - plötzlich mit Unmengen von Freigaben und Bedingungen zu versehen. An sich sogar der ...
Gehalt ist eher niedrig. Es gibt einige interne Benefits, wobei diese gerade evaluiert werden und teilweise schon abgeschafft sind. Andere Unternehmen bieten inzwischen die gleichen/ähnliche Benefits.
Das Gehalt ist wirklich schlecht und man versucht es mit anderen Dingen zu kompensieren. Schlussendlich kann ich nur jedem Raten: Kennt euren Wert und lasst euch nicht über den Tisch ziehen.
Gehalt ist eher unterdurchschnittlich, insbesondere weil es schwer ist seine persönliche Leistung im Rollenkonzept abzubilden. Es gibt eine jährliche Gewinnausschüttung, mit der man aber nicht wirklich rechnen kann und die von Jahr zu Jahr immer später kommt. Hier wäre ein Modell mit festem Urlaubs/Weihnachtsgeld meiner Ansicht nach sehr viel besser.
Was Mitarbeitende noch über Gehalt/Sozialleistungen sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
4,3
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 4,3 Punkten bewertet (basierend auf 48 Bewertungen).
Lange Zeit gab gar keine konkrete Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung. Jetzt werden Weiterbildungen auf die Leute geworfen, die fürs Unternehmen relevant sind und es wird nicht darauf geschaut was einzelne Personen vielleicht weiter bringt oder fürs Unternehmen wertvoller machen könnte. Ständig schwanken auch die Themen die gerade relevant sind und es scheint keine so richtige Perspektive zu geben wohin die Reise denn jetzt eigentlich gehen soll.
Das Unternehmen beschäftigt eine krass hohe Menge an Leuten für das, was tatsächlich auf Mitarbeiterseite dabei herumkommt. Ich kenne mit Abstand mehr Teams und Personen, die bei eigenen Anliegen von People Development regelrecht geghostet werden (während aus dem Unternehmen gepushte, häufig komplett unpassende oder gar nicht existente Fortbildungsbedarfe regelrecht aufgezwängt werden) als solche, deren Karriere positiv beeinflusst wurde. Teils wurden sogar eigenorganisierte Weiterbildungen explizit abgelehnt, und die Hintergründe dazu nicht in Erfahrung zu bringen, während an anderen Stellen teure und ...
Aus meiner Sicht gibt es hier noch Verbesserungspotenzial. Der Prozess für Weiterbildungen wirkt aktuell zu starr und bürokratisch. Zwar gibt es ein eigenes Team (PD), das sich eigentlich um die persönliche Weiterentwicklung kümmern sollte, doch leider ist PD im Unternehmen kaum sichtbar und wirkt in meiner Wahrnehmung eher wie eine „stille Post“-Station zur eigentlichen Führungskraft. Hier muss definitiv nachgebessert werden – People Developer sollten auch wirklich Menschen entwickeln und nah an den Personen dran sein. Die für mein Team zuständige ...
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Seibert Group wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,6 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Seibert Group besser ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 67% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Seibert Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 153 Bewertungen schätzen 73% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 80 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Seibert Group als eher modern.