- Bodyleasing (Mitarbeiter arbeiten oft allein bei Kunden, kein Projektteam) - Reisezeiten werden nicht, auch nicht teilweise, auf die Arbeitszeit angerechnet - Hoher variabler Gehaltsanteil (wird nur bei sehr guter Auslastung beim Kunden erreicht) - kein Firmenwagenmodell für "normale" Berater (erst ab Stufe 'Management')
Die Bereichsleiter und Teammanager könnten besser geschult werden, in Themen wie gehe ich mit meine Mitarbeiter um, wenn Konflikte entstehen oder wenn keine Aufträge zustande kommen. Außerdem bitte das Versprechen einhalten was beim Vorstellungsgespräch gemacht wurde.
- das von sich selbst sehr überzeugte und beratungsresistente Top-Management ohne Haltung und Vision - Geiz, z.B. offensichtlich keine Investition in vernünftige IT etc.
Einstellung des Mgmt. Überhaupt keine Vorstellung was die nächsten Generationen (ab Z) wollen. Stecken völlig im verstaubten Denken aus den 90ern fest.
ABSCHAFFUNG des VVM und Einführung des 13ten Gehlates auf Basis des Firmenerfolges. Arbeitet mit euren Mitarbeitern, liebes Mgmt. Die haben mehr drauf als ihr glaubt. Vertieb neu ausrichten und näher an die Teams bringen (auch die Ziele). Verbesserung der Kommunikation. Karrierkonzept auf den Stand der Zeit bringen.
- traut euren eigenen Leuten, wir beraten ja auch andere super was Geschäftsprozesse und IT-Systeme betrifft - stockt die IT auf und bringt die Systeme auf ein praktikables Niveau
- Ideen der Mitarbeiter/innen mehr einholen und berücksichtigen - Kollegen, die bei Kunden eingesetzt sind, mehr einbeziehen - evtl. ein Office-Tag pro Woche oder Monat?
Der am besten bewertete Faktor von Acando ist Umgang mit älteren Kollegen mit 4,3 Punkten (basierend auf 26 Bewertungen).
Es gibt ein paar ältere Kollegen (sehr viel älter). Die waren bei den jüngeren Kollegen irgendwie nicht richtig involviert. Das lag aber nicht an den jüngeren, ich schätze mal sie haben schon so viel Fluktuation in dem Unternehmen miterlebt, dass sie keine große Motivation mehr aufbringen, jeden kennenzulernen. Nicht alle, aber einige definitiv. Insgesamt sprechen wir hier aber nur über eine Handvoll.
Was Mitarbeitende noch über Umgang mit älteren Kollegen sagen?
Am schlechtesten bewertet: Gehalt/Sozialleistungen
3,4
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Acando ist Gehalt/Sozialleistungen mit 3,4 Punkten (basierend auf 37 Bewertungen).
Zählt man die vielen kleinen Dinge mit (z.B. Reisefreiheit, Fahrzeit = Überstunden...) bezahlen sie durchschnittlich (solange man in einer Abteilung ist, die Geld einbringt). Das Bonusmodell ist von dem Mitarbeiter NICHT beeinflussbar (ca. 6-10% des Lohnes) und wird schon bei kürzester Zeit ohne Projekt zur ernsthaften Falle (verläuft NICHT linar zur Auslastung). Das sollte man vor jeder Verhandlung unbedingt wissen. Die fehlende Beeinflussbarkeit, der nicht lineare Verlauf und das bei weniger als ca. 55% Auslastung der Bonus auf 0 Euro ...
Zahlt im unteren Durchschnitt. Für die Unternehmensgröße aber zu wenig. DAS BONUSMODELL ist eine Beraterfalle, da sie überhaupt keinen Einfluss darauf nehmen können. teilweise ist man der Meinung, das Betriebsfeiern ebenfalls als Gehalt anzusehen sind (und Feiern gibt es einige!). Ansonsten erfüllt man die gesetzlichen Mindestvorgaben. Drum herum gibt es dank Betriebsrat aber ein paar nette Sonderleistungen (0,30 Cent / Km, Tagespauschalen) Am Unternehmensgewinn wird der Mitarbeiter NICHT gesondert beteidigt. Man strebt lieber nach immer mehr Gewinn.
Boni ist ein Witz. Beraterfalle. Man kommt nur an 50/100 % Boni, wenn man 200% arbeitet...d.h. Vertrieb selbst machen, Beiträge für die Firma publizieren usw. Arbeit beim Kunden wird nicht wertgeschätzt.. Ach ja für Firmenwagen muss auf paar Tausend Euro auf seine mickrigen Jahresgehalt verzichten. Nennt Sich Abschlagkosten. Die 1 % Regelung ist ja Standard.
Was Mitarbeitende noch über Gehalt/Sozialleistungen sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
3,7
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,7 Punkten bewertet (basierend auf 35 Bewertungen).
Hier muss ich sagen, wirklich extrem schlecht. Sehr starre strukturen - es gibt eine Prüfung (!!) zum Senior Consultant und dann noch eine zum Manager. Beide dauern mind. ein Jahr und können auch nur auf Emfpehlung eines Kreises absolviert werden. Wer also nicht fakturiert und beim Kunden das Geld für das Beraterhaus verdient, hat bessere Chancen, da hier interne Projekte im Vordergrund stehen. Wenn aber Not am Man ist, dann kann es auch sein, dass neue plötzlich zu Managern werden. ...
Schlechte Einarbeitung ohne Plan (wohl auch bei nicht technik Themen) & schwaches "Berater Training". Karriere: sehr klassiches (verstaubtes) Denken in Silos. Man baut intern keine Führungskräfte auf sondern hält diese möglichst klein. Vom Aufstiegsmodell habe ich bislang mehr Negatives als Positives gehört, passt für mich aber zum Gesamtbild. Schulungen werden in der Regel IMMER bewilligt (+++)
Coaching: habe ich in meinen 2 Jahren noch nichts von gehört. Mentoring: muss jeder mal machen... ob man geeignet ist oder nicht. Karrierekonzept mit Aufstiegschancen: nicht transparent. Vorhandenes Konzept wird offen belächelt. Konkretes Weiterbildungskonzept: Weiterbildungen gibt es auf jeden Fall. Ein Konzept sucht man eher vergeblich.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Acando wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,7 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Beratung/Consulting schneidet Acando schlechter ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte).
Anhand von insgesamt 125 Bewertungen schätzen 58% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 2 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Acando als eher modern.