Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 2,9Gehalt/Benefits
- 2,8Image
- 2,9Karriere/Weiterbildung
- 3,0Arbeitsatmosphäre
- 2,9Kommunikation
- 3,4Kollegenzusammenhalt
- 3,2Work-Life-Balance
- 2,8Vorgesetztenverhalten
- 2,7Interessante Aufgaben
- 3,3Arbeitsbedingungen
- 3,4Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 3,2Gleichberechtigung
- 3,2Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2017 haben 133 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 133 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Mitarbeiter-Events
Homeoffice
Coaching
Hund erlaubt
Barrierefrei
Flexible Arbeitszeiten
Gute Verkehrsanbindung
Internetnutzung
Rabatte
Mitarbeiter-Beteiligung
Betriebliche Altersvorsorge
Essenszulage
Gesundheits-Maßnahmen
Parkplatz
Kantine
Kinderbetreuung
Betriebsarzt
Diensthandy
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Ich habe zu Beginn meiner Zeit beim VP viele Jahre wirklich gerne dort gearbeitet.
Die Kommunikation erfolgte auf Augenhöhe, Vorgesetzte haben Mitarbeitende gefördert, gepusht, zugehört und Anliegen ernst genommen. Man hatte das Gefühl, gesehen und als Mensch sowie als fachlich wertvoller Mitarbeitender wahrgenommen zu werden.
Gerade deshalb ist es für mich besonders enttäuschend, wie sich meine Wahrnehmung im Laufe der Zeit verändert hat. Die positive Arbeitsatmosphäre und der Umgang miteinander, die ich zu Beginn erlebt habe, habe ich später zunehmend ...
Das Unternehmen bietet moderne Büroräume, verschiedene Benefits sowie regelmäßige Mitarbeiterevents. Auch die Aufgaben können je nach Bereich abwechslungsreich und interessant sein. Zudem habe ich dort viele Jahre gearbeitet und konnte fachlich einiges lernen. Umso bedauerlicher finde ich, dass die positiven Aspekte aus meiner Sicht durch die Entwicklung der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens zunehmend in den Hintergrund getreten sind.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gelingt es dem Unternehmen immer wieder, fachlich kompetente und menschlich sehr angenehme Persönlichkeiten einzustellen. Der Zusammenhalt unter den Kollegen (sofern sie nicht in interne Machtspiele hineingezogen werden) ist bemerkenswert und der einzige Grund, warum der Betrieb funktionsfähig bleibt.
Die Organisation arbeitet in einem sozial sinnvollen Sektor, der mit der Unterstützung im Gesundheitswesen verbunden ist
Kollegen innerhalb des IT-Teams waren im Allgemeinen kooperativ und technisch fähig
Technische Aufgaben können interessant sein und Möglichkeiten bieten, echte operative Herausforderungen zu lösen
Was Mitarbeitende schlecht finden
Zu Beginn war der VP noch ziemlich „bodenständig“, leider hat sich das aus meiner Sicht mit dem starken Wachstum des Unternehmens deutlich verändert.
Mit dem rasanten Wachstum wurden zunehmend auch Personen mit mehr Verantwortung ausgestattet, bei denen man sowohl fachlich als auch menschlich erhebliche Zweifel an der Eignung für diese Positionen erkennen konnte. Aus meiner Sicht hat sich dadurch eine Unternehmenskultur entwickelt, die zunehmend von Kontrolle, Neid, Missgunst und persönlichem Machtdenken geprägt war.
Das frühere Wir-Gefühl ging dabei immer mehr ...
Ich sah mich gezwungen nach 3 Tagen in der Einarbeitungswoche direkt wieder zu kündigen da der Einarbeitungsleiter mir gegenüber ein sehr unprofessionelles Verhalten gezeigt hat und ich mich während den Arbeitstagen und danach sehr unter druck und gestresst gefühlt habe. Es wurde immer wieder auf meine Schwächen verwiesen und betont das man nach der Einarbeitungswoche auf sich allein gestellt wäre und wenn man nicht in den fünf Tagen alles können würde, man es nicht sehr lange im Unternehmen schaffen würde. ...
Die eklatante Diskrepanz zwischen dem modernen Außenimage und der internen Realität. Die Leitungsebene agiert hochemotional, impulsiv und oft unberechenbar. Ich habe ein Klima erlebt, in dem langjährige Mitarbeiter als beliebig austauschbar tituliert wurden. Zudem wird Druck als Management-Tool genutzt, was bis hin zum gezielten Rausdrängen unliebsamer Personen führt. Eigenständiges Denken wird durch extremes Mikromanagement unterbunden, da eine ungesunde Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit einiger vieler Personen besteht. Zusagen bezüglich der Infrastruktur wurden über Monate nicht eingehalten.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen stärker daran arbeiten, eine einheitliche und faire Führungskultur zu schaffen. Die Behandlung von Mitarbeitern sollte weniger von einzelnen Vorgesetzten und persönlichen Sympathien abhängen.
Zudem wäre mehr Transparenz bei Entscheidungen wünschenswert. Gerade bei Leistungsbewertungen, Abmahnungen und organisatorischen Veränderungen hatte ich häufig das Gefühl, dass Entscheidungen nicht ausreichend nachvollziehbar kommuniziert wurden.
Auch beim Thema Mitarbeiterbindung sehe ich Verbesserungspotenzial. Langjährige und engagierte Mitarbeiter sollten nicht erst dann Aufmerksamkeit erhalten, wenn Probleme entstehen. Wertschätzung sollte sich nicht nur ...
Führen Sie transparente und objektive Leistungsbewertungsrahmenwerke mit konsequenter Umsetzung ein.
Geben Sie während Leistungsgesprächen klares, umsetzbares Feedback, das nicht auf persönlichen Vorlieben/Empfindungen beruhen, vage oder unprofessionell sein sollte, sondern sich an den Prozess hält und auf Fakten basiert.
Schaffen Sie strukturierte technische Karrierewege für IT-Mitarbeiter.
Verbessern Sie die Projektplanung und die Priorisierung der Arbeitsbelastung durch einen starken Puffer.
Kommunizieren Sie strategische und technische Roadmaps klarer und definieren Sie diese anschaulich.
Bei Bewertungs- und Managemententscheidungen darf es keine potenziellen persönlichen Vorurteile ...
Transparenterer Informationsfluss: Wichtige Informationen sollten regelmäßig und einheitlich an alle Mitarbeitenden kommuniziert werden, um Nachfragen und Eigenrecherche zu reduzieren.
Man sollte ehrlich kommunizieren, um was es wirklich im Job geht. Der Jobtitel in der Stellenausschreibung war „Kundenservice“. Es war aber reine Vertriebsarbeit.
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von VP Verbund Pflegehilfe ist Kollegenzusammenhalt mit 3,4 Punkten (basierend auf 58 Bewertungen).
Innerhalb des IT-Teams selbst habe ich im Allgemeinen ein kooperatives und unterstützendes Umfeld erlebt. Die Kollegen halfen sich oft gegenseitig bei technischen Herausforderungen und dem Wissensaustausch, insbesondere wenn es um komplexe Systeme oder betriebliche Probleme ging.
Gleichzeitig schien die Anerkennung von Beiträgen manchmal ungleich verteilt zu sein. Arbeiten, die sehr sichtbar sind – wie Präsentationen oder nach außen hin wahrnehmbare Funktionen – ziehen natürlich die Aufmerksamkeit auf sich, während technische Wartungsarbeiten, Infrastrukturverbesserungen oder Backend-Optimierungen trotz ihrer gleichen Bedeutung weniger Anerkennung ...
Der Zusammenhalt innerhalb der eigenen kleinen Teams ist stark und positiv hervorzuheben. Abteilungsübergreifend wird das Miteinander jedoch systematisch erschwert. Das Unternehmen arbeitet mit täglich offen einsehbaren Umsatz-Rankings der einzelnen Teams. Auch wenn dies gerne als "Transparenz" deklariert wird, bewirkt es in der Praxis das genaue Gegenteil einer gesunden, gemeinsamen Unternehmenskultur. Statt Transparenz zu schaffen, die alle an einem Strang ziehen lässt, erzeugt diese offene Zurschaustellung der Zahlen einen toxischen Konkurrenzkampf. Man betrachtet andere Teams unbewusst eher als Gegner denn als ...
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen ist stark teamabhängig. In meinem ursprünglichen Team erlebe ich ein sehr gutes Miteinander: Wir unterstützen uns gegenseitig, arbeiten lösungsorientiert zusammen und pflegen einen respektvollen, offenen Umgang. Diese kollegiale Atmosphäre trägt wesentlich dazu bei, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Seit dem Wechsel in der direkten Führung hat sich diese positive Dynamik jedoch stark verändert. Die vorherige Stabilität ist verloren gegangen, und es herrscht zunehmend Unruhe. Entscheidungen sind weniger nachvollziehbar, das Vertrauen hat spürbar abgenommen, und der ...
Am schlechtesten bewertet: Interessante Aufgaben
Der am schlechtesten bewertete Faktor von VP Verbund Pflegehilfe ist Interessante Aufgaben mit 2,7 Punkten (basierend auf 55 Bewertungen).
Die IT-Abteilung bietet technisch relevante Aufgaben im Zusammenhang mit der Systementwicklung, betrieblichen Verbesserungen und der Wartung der digitalen Infrastruktur. Diese Aufgaben können für Menschen, die sich für die Lösung technischer Probleme interessieren, sehr spannend sein.
Allerdings wird das langfristige Lernpotenzial manchmal als begrenzt empfunden, da es keine klar definierten Entwicklungswege oder eine strukturierte technische Karriereplanung gibt.
Anmerkung: Die Einführung klarer technischer Karrierewege und Entwicklungsrahmen würde den Mitarbeitern helfen, ihre Arbeit mit langfristigem beruflichen Wachstum zu verbinden.
Die tägliche Arbeit ist durch die strenge Fokussierung auf die reine Telefonie leider sehr monoton. Wirklich interessant und wertvoll sind jedoch die individuellen Anliegen und Geschichten der einzelnen Klienten. Aus den Gesprächen kann man menschlich und beruflich auf jeden Fall sehr viel für sich mitnehmen.
Die Aufgaben an sich haben Potenzial, sofern man sie in Ruhe und ohne ständige, emotionale Interventionen der Leitungsebene bearbeiten darf. Das ausgeprägte Mikromanagement erstickt jedoch oft jede Eigeninitiative im Keim.
Die Tätigkeiten sind größtenteils monoton und bieten nur begrenzte Möglichkeiten für neue Herausforderungen.
Kommt auf den Bereich drauf an.
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,9 Punkten bewertet (basierend auf 48 Bewertungen).
Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten scheinen seitens der Leitungsebene nicht erwünscht zu sein. Anfragen zu gesetzlich zustehendem Bildungsurlaub wurden während meiner Zeit negativ beschieden oder kritisch kommentiert. Externe Schulungen werden eher als Arbeitsausfall denn als Investition betrachtet, da die Leitungsebene das Narrativ pflegt, dass externe Expertise nicht erforderlich sei. Wer fachlich wachsen möchte, stößt hier schnell an eine gläserne Decke.
Karrierechancen ergeben sich häufig eher durch frei Stellen und den richtigen Zeitpunkt als durch zusätzliche Qualifikationen oder Weiterbildungsmaßnahmen.
Man wird gefördert mit entsprechenden Verträgen (an sich i.O.)
Kommt natürlich drauf an wo man hin möchte.
Kaum Möglichkeiten
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- VP Verbund Pflegehilfe wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege schneidet VP Verbund Pflegehilfe schlechter ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 41% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen VP Verbund Pflegehilfe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 129 Bewertungen schätzen 50% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 114 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei VP Verbund Pflegehilfe als eher traditionell.
Puls
Aktuelle Stimmung
Basierend auf 2 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Alles nur auf Leistung trimmen und Nach Leistung beurteilen.





































